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Wie lange dauert der Wechsel des Stromversorgers?
Obwohl einige wenige Mausklicks und ein ausgefülltes Formular genügen, um den Wechsel des Stromversorger in die Wege zu leiten, dauert es meistens doch noch zwischen einem und zwei Monaten, bis der Strom in der Steckdose tatsächlich von einem anderen Anbieter stammt.
Um Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie den Antrag für Ihren neuen Stromversorger sehr sorgfältig ausfüllen und genau darauf achten, dass alle Angaben korrekt sind. Schon kleine Abweichungen können zu Missverständnissen und Schwierigkeiten führen. Und die sind dann für den alten Anbieter ein willkommener Anlass, den Wechselprozess weiter zu verlangsamen. Ohnehin verhalten sich Versorger, die ihre Kunden zur Konkurrenz ziehen lassen müssen, oft nicht gerade kooperativ. Umso wichtiger ist es, dass Sie in Ihrem Wechselantrag alle erforderlichen Felder vollständig und richtig ausfüllen.
Die Hauptursache dafür, dass der Wechsel des Stromversorgers länger dauert als gewünscht, sind allerdings lange Laufzeiten der bestehenden Verträge. Wenn Sie zum Beispiel noch ein halbes Jahr an Ihren bisherigen Anbieter gebunden sind, dann können Sie zwar bereits jetzt den Wechselantrag stellen und der neue Versorger wird den Vertrag auch schon jetzt für Sie kündigen. Wirksam wird diese Kündigung aber erst, nachdem die vereinbarte Vertragslaufzeit vorbei ist, sodass Sie dann den Stromanbieter wechseln können. Am besten informieren Sie sich bereits im Vorfeld darüber, wie lange Ihr aktueller Liefervertrag noch Gültigkeit hat und welche Fristen Sie für die Kündigung einhalten müssen. Glück haben Sie, wenn Ihr alter Versorger die Preise anhebt - dann können Sie von Ihrem gesetzlich garantierten Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, mit dem Sie sofort aus dem Vertrag aussteigen können.